Europa & Regulierung
EU AI Act
KI-Kennzeichnung im Dialog, menschliche Aufsicht, Protokollierung und Freigabe von Modellen: Univerx ist auf die Pflichten der KI-Verordnung ausgelegt. Welche Risikoklasse Ihr Einsatz hat, klären wir gemeinsam.
Auf einen Blick
- Ausgelegt auf
Die Plattform ist auf die Anforderung hin gebaut. Ein Nachweis wie ein Testat liegt noch nicht vor – wir nennen ihn, sobald es ihn gibt.
- Auf Anfrage
Die Unterlagen liegen vor. Sie erhalten sie für Ihre Prüfung über das Kontaktformular.
- Verfügbar
Erfüllt und belegt. Diese Stufe vergeben wir erst, wenn der Nachweis vorliegt.
Zu diesem Thema sind keine Unterlagen gelistet. Fragen aus Ihrem Fragebogen beantworten wir im Gespräch.
#Was die Verordnung regelt
Die Verordnung (EU) 2024/1689, kurz KI-Verordnung oder AI Act, ordnet KI-Systeme nach ihrem Risiko. Nicht die Technik entscheidet, sondern der Zweck: Derselbe Sprachdienst kann im Kundenservice unkritisch und in einer Leistungsentscheidung heikel sein.
Für den Kundenservice heißt das: Fast jeder KI-Einsatz berührt die Transparenzpflichten. Einzelne Einsätze können darüber hinaus als Hochrisiko gelten. Deshalb lohnt es sich, die Klassen zu kennen, bevor ein Projekt startet.
#Die Risikoklassen
| Klasse | Worum es geht | Beispiel im Kundenkontakt |
|---|---|---|
| Verbotene Praktiken (Art. 5) | Manipulation, Ausnutzen von Schwächen, Social Scoring, Emotionserkennung am Arbeitsplatz | Systeme, die Mitarbeitende anhand biometrischer Daten auf Emotionen auswerten |
| Hochrisiko (Art. 6, Anhang III) | Einsätze mit erheblichen Folgen, etwa Zugang zu öffentlichen Leistungen, Kreditwürdigkeit, Tarife in Lebens- und Krankenversicherung | KI, die über einen Leistungsanspruch mitentscheidet |
| Transparenzpflichten (Art. 50) | Menschen erfahren, dass sie mit KI interagieren; synthetische Inhalte werden gekennzeichnet | KI-Agent im Chat oder am Telefon |
| Geringes Risiko | keine besonderen Pflichten aus der Verordnung | Themenerkennung, Zusammenfassungen für Mitarbeitende |
#Wie Univerx die Pflichten abbildet
Univerx ist auf die Pflichten ausgelegt, die im Kundenservice am häufigsten gelten. Die Kontrollen sind Teil des Produkts, keine Einstellung, die man später nachrüstet.

#Menschliche Aufsicht im Alltag
Aufsicht heißt nicht, jeden Satz der KI mitzulesen. Es heißt: Ein Mensch versteht, was das System tut, kann eingreifen und eine Entscheidung übersteuern.
Univerx Assist macht Vorschläge, die Mitarbeiterin entscheidet. Semantic² weist Befunde aus, die Sachbearbeitung nimmt an oder verwirft. In beiden Fällen bleibt die Entscheidung beim Menschen und wird protokolliert.
#Zeitplan
Die Pflichten gelten gestaffelt. Die Verbote nach Art. 5 gelten seit dem 2. Februar 2025, die Transparenzpflichten nach Art. 50 seit dem 2. August 2026.
Die Pflichten für eigenständige Hochrisiko-Systeme nach Anhang III hat die Änderungsverordnung (EU) 2026/1744 auf den 2. Dezember 2027 verschoben. Maßgeblich ist der konsolidierte Text auf EUR-Lex.
Wie Sie KI im Gespräch kennzeichnen, ohne den Dialog zu stören, zeigt der Beitrag KI kennzeichnen, ohne das Gespräch zu stören. Die Pflichten im Überblick erklärt Die Transparenzpflichten, kurz erklärt. Die Grundsätze dahinter beschreibt Verantwortungsvolle KI.
#Quellen
Produkte
Wo das Thema greift.
Die Produktfamilien, für die dieses Thema am meisten zählt.
Univerx KI
KI, die Anliegen erledigt und Menschen den Rücken freihält.
- AI Act
- DSGVO
- EU
Univerx Contact Center
Jeder Kontakt in der richtigen Warteschlange.
- DSGVO
- BFSG
- EU
Univerx Trust Center
Sicherheit und Regulierung als Konstruktionsprinzip, nicht als Anhang.
- DSGVO
- EU
- AI Act
- BSI C5
- eIDAS
- NIS2
- DORA
- BFSG
Vertrauen & Europa
Alle Themen im Trust Center.
Jedes Thema trägt einen Status. Er sagt, was ein Konstruktionsziel ist, welche Unterlagen Sie anfordern können und was nachgewiesen vorliegt.
| Thema | Status |
|---|---|
| DSGVO | Auf Anfrage |
| Datenresidenz & Hosting in Deutschland | Ausgelegt auf · Hosting in DE vorgesehen |
| EU AI Act | Ausgelegt auf |
| BSI C5 | Ausgelegt auf · Ziel, kein Testat |
| eIDAS & Online-Ausweis | Ausgelegt auf |
| NIS2 | Ausgelegt auf |
| DORA | Ausgelegt auf |
| BFSG / European Accessibility Act | Ausgelegt auf · WCAG 2.1 AA als Ziel |
| Verantwortungsvolle KI | Ausgelegt auf · Grundsätze & Kontrollen |
| Sicherheit & Verfügbarkeit | Ausgelegt auf |
| USA: HIPAA, PCI DSS, SOC 2, TCPA, CCPA | Ausgelegt auf |
Häufige Fragen
Fällt ein KI-Agent im Kundenservice unter den AI Act?
Ja, mindestens unter die Transparenzpflichten nach Art. 50: Menschen müssen erfahren, dass sie mit einem KI-System sprechen, sofern das nicht offensichtlich ist. Ob er zusätzlich als Hochrisiko-System gilt, hängt vom Einsatzzweck ab, nicht von der Technik.
Wer ist Anbieter, wer Betreiber?
Die Verordnung unterscheidet Anbieter, die ein KI-System in Verkehr bringen, und Betreiber, die es einsetzen. Setzen Sie KI-Agenten in Ihrem Kundenservice ein, sind Sie Betreiber mit eigenen Pflichten. Die Rollen für Ihren Fall halten wir im Vertrag fest.
Ab wann gelten die Pflichten?
Gestaffelt. Die Verbote gelten seit dem 2. Februar 2025, die Transparenzpflichten nach Art. 50 seit dem 2. August 2026. Die Pflichten für eigenständige Hochrisiko-Systeme nach Anhang III wurden 2026 auf den 2. Dezember 2027 verschoben.
Ist Semantic² ein Hochrisiko-System?
Das hängt vom Einsatz ab. Prüft eine Behörde damit Ansprüche auf öffentliche Leistungen, kann Anhang III berührt sein. Semantic² ist auf menschliche Aufsicht, Protokollierung und erklärbare Befunde ausgelegt; die Einordnung klären wir mit Ihnen.
Sehen Sie Univerx an Ihrem eigenen Beispiel.
In einer Demo zeigen wir die Plattform entlang Ihrer Kanäle und Anliegen – vom KI-Agenten über Video und Einsatzplanung bis zur Auswertung.
Online, in Deutsch oder Englisch, ohne Vorbereitung auf Ihrer Seite.



















